Wohnen & Begleiten

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des CJD NRW Nord

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Inspe/Ebei
Ambulante Hilfe zur Erziehung

Fachleistungsstunden gehören zum regulären Angebot der Jugendhilfe des CJD am Standort in Dortmund. Im Bereich der ambulanten Jugendhilfe erfolgt die pädagogische Arbeit ausschließlich durch das Ableisten einer zuvor gemeinsam definierten Anzahl von Fachleistungsstunden in einem bestimmten Zeitraum. Im stationären Hilfebereich sind Fachleistungsstunden als zusätzliche Leistungen etabliert.

Grundlage der ambulanten, fachleistungsstundenbasierten pädagogischen Arbeit im CJD ist es eine sozialpädagogische Hilfe innerhalb der Lebenswelt von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu generieren. So soll in allen Lebenslagen, auch in belastenden Situationen das Recht der jungen Menschen auf Erziehung und Persönlichkeitsentwicklung gewahrt und verwirklicht werden.

Die pädagogische Durchführung der Fachleistungsstunden, ihr Umfang und die Intensität orientiert sich am erzieherischen Bedarf im Einzelfall. Umfang und Dauer werden dabei im Voraus mit dem Kostenträger und dem Hilfeempfangenden besprochen. Dabei ist es aus unserer Sicht möglich und nötig, unterschiedliche Leistungen flexibel miteinander zu kombinieren, um „das Kindeswohl“ zu sichern und den bereits erzielten sozialpädagogischen Fortschritt zu erhalten sowie weiter zu fördern. Dementsprechend kann eine ambulante Hilfe vorbereitend, nachgehend oder zusätzlich zu einer (teil-)stationären Hilfe erfolgen.

Zielgruppe des Angebots sind Jugendliche und junge Menschen beiderlei Geschlechts, die:

  • perspektivisch verselbstständigt werden sollen, dabei jedoch noch pädagogischer Unterstützung bedürfen
  • während des Prozesses der Verselbstständigung pädagogisch begleitet werden sollen
  • die einer zusätzlichen pädagogischen Hilfe bedürfen

Alle vom CJD Dortmund angebotenen Hilfen im Bereich der stationären Jugendhilfe basieren auf § 27 des SGB VIII (Voraussetzung einer erzieherischen Hilfe). Die Durchführung von Fachleistungsstunden wird zudem durch die § 30 SGB VIII (Erziehungsbeistandschaft)  sowie § 41 SGB VIII (Hilfe für junge Volljährige, Nachbetreuung) begründet.

Das Ziel aller Hilfeleistungen des Jugendhilfebereichs des CJD in Dortmund besteht darin, aus unseren hilfeempfangenden Menschen nicht nur selbstbewusste sondern auch möglichst mündige Bürger*innen zu machen. Dieses kann nur gelingen, in dem man nicht fortwährend „für“ sie arbeitet, sondern „mit“ ihnen. Aus diesem Grund beziehen wir die Jugendlichen und jungen Menschen in den Erziehungs- und Hilfeprozess mit ein und beteiligen sie an ihrem Maßnahmeverlauf.

Gesundheitsförderung findet auf zwei Ebenen statt, zum einen auf der Ebene der körperlichen und zum anderen der seelischen Gesundheit. Für beide Ebenen gilt, die Hilfeempfänger*innen einzubeziehen mit dem Ziel, sie zu einem bewussten Umgang mit dem Thema Gesundheit zu animieren. Nur auf der Basis der Freiwilligkeit und des Verständnisses ist es möglich, Kinder und Jugendliche zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu erziehen.

Ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit im Bereich der (Vor-)Verselbstständigung besteht darin, die Jugendlichen auf ein eigenständiges Leben in einer eigenen Wohnung  vorzubereiten. Dazu gehört es ihnen das „Rüstzeug“ mitzugeben, sich gesundheitsbewusst zu ernähren, dementsprechend einzukaufen und hauszuhalten sowie die erworbenen Lebensmittel richtig zu lagern. Auch ein Verständnis von Hygiene muss erreicht werden, zum einen bezogen auf die eigene Körperpflege, zum anderen zur Sicherstellung eines gesundheitlich unbedenklichen Zustands eigener Räumlichkeiten und Lagerungsorte.

Um selbstständig wohnen zu können, ist es unabdingbar eine möglichst stabile Persönlichkeit ausgebildet zu haben und dafür Sorge tragen zu können, dass dieses auch so bleibt. Dementsprechend müssen die Hilfeempfänger*innen medizinisch angebunden werden und dies in einer Art, die ihnen auch nach Einzug in die eigene Wohnung ein selbstständiges Wahrnehmen von eventuellen Terminen ermöglicht.

Das CJD NRW Nord zu dem der Standort in Dortmund gehört ist gemäß AZAV zertifiziert.

 

 

Ansprechpartnerin

Jaqueline Hosse
Am Oespeler Dorney 41-65
44149 Dortmund
fon 0151 40638810

Konzept: Ebei