Berufliche Bildung und Rehabilitation

Berufliche Bildung und Rehabilitation

Einrichtungen
des CJD NRW Nord

Maßnahme

Berufsorientierung (KAoA - Kein Abschluss ohne Anschluss)

„Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) – mit diesem Ziel gestaltet Nordrhein-Westfalen den Übergang von der Schule in Ausbildung und Studium. Das landesweite Übergangssystem stellt sicher, dass Jugendliche frühzeitig bei der beruflichen Orientierung, bei der Berufswahl und beim Eintritt in Ausbildung oder Studium Unterstützung erhalten. Ziel ist es, allen jungen Menschen nach der Schule möglichst rasch eine Anschlussperspektive für Berufsausbildung oder Studium zu eröffnen und unnötige Warteschleifen zu vermeiden. Jugendliche und ihre Eltern werden dabei auf dem Weg in die Berufswelt nachhaltig unterstützt.

Die Potenzialanalyse
Mit Beginn der Jahrgangsstufe 8 startet die erste Phase im Übergang Schule-Beruf. Dabei liefert die Potenzialanalyse einen wichtigen Grundstein für die weiteren Schritte in Richtung Berufsorientierung und Berufswahl. Eine Potenzialanalyse bietet allen Schülerinnen und Schülern zu Beginn des Prozesses eine fundierte Selbst- und Fremdeinschätzung.
Die Jugendlichen entdecken dabei unabhängig von geschlechtsspezifischen Rollenerwartungen ihre fachlichen, methodischen, sozialen und personalen Potenziale im Hinblick auf die Lebens- und Arbeitswelt. Die Ergebnisse werden individuell ausgewertet, in den Beratungsprozess einbezogen und in einem von der Schule ausgewählten Portfolioinstrument, etwa dem Berufswahlpass.NRW, dokumentiert.

Jetzt spannende Berufe erkunden: Berufsfelderkundung
Nun folgt der nächste Schritt: die Erkundung verschiener Berufsfelder. Was kommt in Frage? Was liegt mir? Im CJD BFZ Wesel können viele Berufsfelder ausgetestet werden.

Berufsfelder

 

  • Berufe im Handel
    (aus dem Berufsfeld Wirtschaft, Verwaltung)
    Präsentation von Waren, Verkaufsgespräche und Kassentraining machen Verkaufsberufe praktisch erfahrbar.
  • Berufe rund um Transport, Lager und Logistik
    (aus dem Berufsfeld Verkehr, Logistik)
    Im Lager erhalten die Schülerinnen und Schüler grundlegende Informationen zu Arbeitsabläufen und verrichten erste Tätigkeiten.
  • Berufe mit Farben und Lacken
    (aus dem Berufsfeld Produktion, Fertigung)
    Die Schülerinnen und Schüler erhalten Informationen über das Farbspektrum und lernen, wie Flächen farblich behandelt und Wände tapeziert werden.
  • Berufe im Hotel- und Gaststättengewerbe/ Berufe mit Lebensmitteln
    (aus den Berufsfeldern Dienstleistung und Produktion, Fertigung)
    Das Berufsfeld des Koch/Köchin, Konditor/in, Servicefachkraft wird vorgestellt. In der Küche werden einfache Speisen zubereitet und präsentiert.

  • Berufe in der Pflege
    (aus dem Berufsfeld Gesundheit)
    Die Schülerinnen und Schüler bekommen einen Überblick über die Berufe im Bereich Pflege und arbeiten mit Pflegebett, Rollstuhl und Rollator.
  • Berufe mit Holz und Metall
    (aus den Berufsfeldern Produktion, Fertigung und Versorgung und Installation)
    Im Tischler- sowie im Metallbereich erstellen die Schülerinnen und Schüler ein eigenes Werkstück (z.B. Sitzhocker mit Intarsien, Metallwürfel oder Metallöffner) und durchlaufen sämtliche Arbeitsschritte. Im Dachdeckerbereich erstellen die Schülerinnen und Schüler ein Satteldach, dichten dieses ab und decken es mit Dachziegeln ein.
  • Berufe mit Pflanzen
    (aus dem Berufsfeld Landwirtschaft, Natur, Umwelt)
    Fachgerechte Pflege von Außenanlagen, Erstellung von Wegen inklusive Pflastern und setzen von Kantensteinen.
  • Berufe im IT-Bereich
    (aus dem Berufsfeld IT, Computer)
    Verschiedene Berufe aus dem IT-Bereich werden vorgestellt. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Office-Programme sowie Anfänge der VBA-Programmierung kennen.

Auch in Essen

Angebotsleiter

Fachbereichsleiter

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