Das CJD - Die Chancengeber CJD NRW Nord
Berufliche Bildung und Rehabilitation

Berufliche Bildung und Rehabilitation

Einrichtungen
des CJD NRW Nord

Angebote/ Maßnahmen

GO for job – GesundheitsOrientierung“ im Kreis Wesel

(an den Standorten Moers und Rheinberg)

Das Ziel des Modellvorhabens „GO for job“ ist es, die berufliche und gesellschaftliche Teilhabe der Teilnehmenden sowie den Mitgliedern ihrer Bedarfsgemeinschaften zu verbessern, um so die Arbeitsmarktnähe wiederherzustellen und letztliche eine Integration auf dem Arbeitsmarkt zu erreichen. Das Angebot richtet sich vor allem an Personen, die durch eine Suchtproblematik und/oder psychische Beeinträchtigungen eingeschränkt werden. 

Wir unterstützen die Teilnehmenden dabei ihre Zukunftswünsche und Vorstellungen zu realisieren.

  • persönliche und vertrauensvolle Arbeit in Einzelgesprächen, bei Bedarf auch Hausbesuche
  • Zeitpunkt, Dauer und Ort der Angebote werden individuell an die Bedürfnisse der Teilnehmenden angepasst
  • Durchführung von Gruppentraining zur Erweiterung der gesundheitlichen Kompetenzen
  • Anbindung (und bei Bedarf Begleitung) zu notwendigen Fachärzten, Therapiezentren und Beratungsstellen

Ziel
Hauptziel des Projektes ist die Rückführung zu den Angeboten und Möglichkeiten des SGB II im Regelgeschäft und Klärung der gesundheitlichen/psychischen Situation, um hierüber ggf. eine Ausbildung oder (Re-)Integration auf dem ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Es findet eine intensive Zusammenarbeit mit den Netzwerkpartnern, wie Krankenkassen, Rentenversicherungsträgern, Beratungsstellen etc. statt. Dadurch werden bspw. Gesundheitspräventionsmaßnahmen der Krankenkassen oder langfristige Unterstützungsysteme, wie das „Betreute Wohnen“ oder die Schuldnerberatung mit einbezogen.

Das zeichnet uns aus:

  • Individuelle Einzelbetreuung mit Fokus auf die gesundheitliche Situation der Teilnehmenden
  • Einbeziehung/Beratung der zugehörigen Bedarfsgemeinschaft
  • Zusammenarbeit mit Fachärzten, Therapiezentren, Krankenkassen, RVT, Vereine, Beratungsstellen etc.
  • Nutzung kommunaler Beratungsangebote des §16a SGBI II, wie Schuldnerberatung, Suchtberatung usw.

Zielgruppe: Vorrangig erwerbsfähige Leistungsberechtigte im Alter zwischen 25 und 40 Jahren, bei denen psychische Auffälligkeiten, psychische Erkrankungen und/oder Sucht- und Drogenproblematiken und/oder lange Arbeitsunfähigkeitszeiten festgestellt wurden. Jüngere und ältere Personen können nach Einzelfallbetrachtung in die Förderung aufgenommen werden können. 

Zugangsvoraussetzungen: Jobcenterleistungsbezug oder aber die Berechtigung, Leistungen zu beantragen.

Anmeldung: Die Zuweisung erfolgt über das Jobcenter Kreis Wesel. Wir beraten Sie gern im Rahmen eines persönlichen Gesprächs, bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Termin.

Kosten: Durch die Teilnahme am Projekt entstehen den Teilnehmenden keine Kosten.

Ansprechpartner