Kinder-, Jugend- und Familienhilfe

Kinder-, Jugend- und Familienhilfe

Einrichtungen
des CJD NRW Nord

Einrichtungen

Kindergruppe mit trauma-pädagogischem Ansatz

(6 Plätze/ 6-12 Jahre)
Jugendhilfe-Angebot in Moers

Ziel der Arbeit in der Kinderwohngruppe ist es, Erziehung, Betreuung, Versorgung und Förderungen des Kindes zu gewährleisten. Familiäre Belastungen sollen vermindert und die kindliche Entwicklung gefördert werden.                                                                                                                                         

Die Betreuung soll den Kindern Alltags- und Lebensweltorientierung bieten, in dem sie Sicherheit, Geborgenheit und verlässliche Beziehungen zur Verfügung stellt. Dabei werden die unterschiedlichen Lebenslagen der Mädchen und Jungen berücksichtigt. Als Ziele für den pädagogischen Prozess sind vorrangig die Entwicklung von Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten sowie soziale Integration und der Erwerb von Kontakt- und Konfliktfähigkeit zu benennen. Zu Grunde liegt diesen übergeordneten Zielen der Versuch, Benachteiligung abzubauen, Mädchen und Jungen gleichberechtigt zu fördern und alle Kinder zu integrieren.                                                                         

Die Betreuungsintensität in der Gruppe beträgt 1:1. Diese hohe Betreuungsdichte wird genutzt, um tagsüber eine hohe Personalverfügbarkeit vorzuweisen, damit immer wieder intensive Betreuungsphasen (Terminbegleitungen, Termine mit oder in den Ursprungsfamilien) herbeigeführt werden können. Zudem wird selbstverständlich eine Nachtbereitschaft vorgehalten.                    

Durch die zusätzliche Implementierung einer Trauma-Pädagogin und trauma-zentrierten Fachberaterin, die nicht im Betreuungsschlüssel inbegriffen ist, möchten wir gewährleisten, dass gezielt trauma-pädagogische Aufgaben wahrgenommen, die Kinder im täglichen Umgang beobachtet und folglich Bedarfe erkannt werden sowie individueller Einzelkontakt herstellt wird.

Zielgruppe: Kinder…

  • aus Familiensystemen mit psychischen und sozialen Beeinträchtigungen
  • aus gescheiterten Pflegeverhältnissen und Adoptionsfamilien
  • aus anderen Betreuungsformen der Jugendhilfe
  • mit Erziehungsdefiziten und Entwicklungsretardierungen
  • mit dysfunktionalen Beziehungsmustern und Verhaltensweisen
  • mit gesundheitlichen oder psychiatrischen Auffälligkeiten
  • mit Traumatisierungen

Angebotsleitung